Platinschmuck

Während Gold- und Silberschmuck schon immer beliebt waren, führte Platinschmuck eher ein Schattendasein. Obwohl Platin teurer als Gold ist, wird Platinschmuck eher selten gekauft. Vielleicht mag das daran liegen, dass Platin rein optisch leicht mit Silber zu verwechseln ist, und viele es deshalb nicht wagen, auch einmal Platinschmuck zu kaufen.

Durch seine Eigenschaften wie Korrosionsbeständigkeit (diese verhindert ein Anlaufen), gute Schmiedbarkeit und Haltbarkeit ist Platin besonders gut zur Herstellung von Schmuck geeignet. Hinzu kommt, dass es auf unserem Planet nur selten vorkommt. Die Vorkommen belaufen sich lediglich auf Süd-Afrika, Russland, Kanada und Kolumbien. Die ausreichende Gewinnung des Übergangsmetalls geschieht fast ausschließlich in Süd-Afrika. Neben seinen besonderen Eigenschaften ist vor allem seine Seltenheit für den hohen Preis verantwortlich.

Aufgrund seiner Schlichtheit braucht Platinschmuck keinesfalls nur zu besonderen Anlässen getragen werden - er ist absolut alltagstauglich. Auch wenn Platinschmuck seltener anzutreffen ist, so findet Platin dafür umso mehr Verwendung bei der Veredlung von Accessoires. Besonders beliebt und gefragt sind Platinelemente und Applikationen bei luxuriösen Schreibgeräten wie Füllfederhaltern und Kugelschreibern. Doch auch bei Funktionselementen wie zum Beispiel Verschlüssen für elegante Lederhandtaschen oder Koffer wird gern Platin verwendet.

Weil mit einem zunehmenden, überwiegend industriellen Platinbedarf in den kommenden Jahren zu rechnen ist, ist jetzt schon klar, dass auch die Preise für Platinschmuck steigen werden. Platinschmuck ist also nicht nur schön, sondern stellt auch ein interessantes Investment dar. Wenn Sie also das nächste Mal Schmuck kaufen, lassen Sie sich doch ruhig einmal einige Platinschmuckstücke zeigen.

 

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